
Schwarze Schafe und Sündenböcke – eine Ehrenrettung
Schwarzes Schaf oder Sündenbock der Familie? Wie aus Familienrollen ein Gefühlserbe wird – und wie ein erster Schritt heraus gelingt.
Bei einer Lesung aus meinem Buch »Gefühlserben« kam eine ältere Dame auf mich zu und sagte in resolutem Ton: »Das kann nicht sein! Also, dass ich ein Trauma von meinem Vater geerbt habe, wovon er mir nie erzählt hat – wie soll das denn gehen? Der hat nie vom Krieg erzählt. Wie soll ich denn da seine Gefühle geerbt haben?«
Es war keine Wissensfrage. Es war Skepsis, die sich Luft machen wollte. Und wieder einmal wurde mir bewusst, wie rätselhaft – ja geradezu absurd – vielen Menschen diese Vorstellung vorkommt: dass es eine transgenerationale Weitergabe von Gefühlen, Haltungen und Traumata gibt.
Aber warum ist es überhaupt wichtig, sich mit dieser Thematik zu befassen? Weil es uns hilft, im eigenen Leben anzukommen, wenn wir diese Mechanismen verstehen. Es ist die Basis dafür, die Lasten der Vorfahren ablegen zu können – und damit ein großer Schritt in Richtung Gesundheit, Entspannung und Zufriedenheit. Für uns selbst wie für unsere Familien. Und weil es für unsere Gesellschaft einen Fortschritt bedeuten würde, wenn wir verstehen, wie groß die Bedeutung unserer heutigen Handlungen für spätere Generationen sein wird.
Deswegen dieser Deep Dive in die Phänomene der transgenerationalen Weitergabe – eine Forschungsreise durch Körper und Psyche, die zeigt, welche Intelligenz die Natur zur Verfügung stellt, um einen Neuankömmling auf dieser Welt für das Überleben in der Umgebung fit zu machen, in die er hineingeboren wird.
Die Schwere dieses Themas hat damit zu tun, dass der Ausgangspunkt der Forschung zur transgenerationalen Weitergabe keine erfreulichen Phänomene wie Resilienz oder musikalisches Talent waren – auch das sind Gefühlserbschaften, und wichtige! Stattdessen waren es die physischen und psychischen Belastungen, die Ärzt:innen bei den Nachkommen von Überlebenden des Holocaust diagnostizierten. Sie wollten erforschen, wie es sein kann, dass Menschen, die dieses Grauen gar nicht selbst erlebt hatten, trotzdem ganz ähnliche Symptome zeigten wie ihre Eltern und Großeltern.
Die ersten Studien hierzu wurden vor etwa 60 Jahren in Kanada erarbeitet, und damit war der Fokus gesetzt. Seither hat es zahllose Studien der unterschiedlichsten Fachrichtungen gegeben. Sie erklären heute sehr detailliert, wie diese Übertragung abläuft, was genau in Körper und Psyche passiert. Was mich dabei immer gestört hat, war die Beschränkung auf das Problem, das Leid, das Negative. Neben den belastenden Gefühlserbschaften gibt es auch die positiven, die stützenden. Und das Gute ist: Sie werden auf demselben Weg übertragen wie die negativen.
Bevor wir in die Tiefe gehen: Hier sind die fünf zentralen Wege, auf denen Gefühle und Traumata weitergegeben werden, von Generation zu Generation, oft ohne ein einziges gesprochenes Wort:
Schauen wir nun auf jeden dieser Wege genauer, gleichsam unterm Mikroskop.
Aus dem Genpool der Familien von Vater und Mutter haben wir viele Eigenschaften mitbekommen: Körperbau, Haut-, Haar- und Augenfarbe, Schlafbedarf, das Temperament, die Tendenz zu Ängstlichkeit oder Gelassenheit, Musikalität, das Intelligenzpotenzial, auch die Anfälligkeit für bestimmte Erkrankungen.
Einen weiteren Aspekt von großer Bedeutung erklärt die Epigenetik. Sie beschreibt, wie Erlebnisse und Umwelteinflüsse die Aktivität unserer Gene verändern können, ohne deren Bauplan selbst zu verändern – und genau hier wird es für die transgenerationale Weitergabe spannend. Biologisch geschieht das durch epigenetische Markierungen, die sich an die Gene anlagern. Diese chemischen »Schalter« steuern, ob ein Gen aktiv ist oder stumm bleibt.
Studien zeigen, dass Stress und Trauma, aber auch positive Erfahrungen solche Markierungen verändern und über Eizellen oder Spermien an nachfolgende Generationen weitergegeben werden können. Das bedeutet: Unsere emotionale und körperliche Verfassung ist nicht nur individuell, sondern Teil einer größeren Geschichte, die unsere Vorfahren erlebt haben. Gene und Epigenetik definieren also die Grundausstattung, die festgelegt ist, wenn das Wachstum des Ungeborenen im Mutterleib beginnt.
Ab der 6. bis 8. Schwangerschaftswoche wird das zentrale Stressreaktionssystem des Körpers geformt: die sogenannte HPA-Achse. Ab der 13. Woche ist dieses System soweit, dass es auf die Biochemie des mütterlichen Blutes reagiert – auch auf die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol.
Ist die Mutter emotional gefestigt und erlebt eine ruhige Schwangerschaft, wird die HPA-Achse des Ungeborenen entsprechend eingestellt. Hat die Mutter aber eine niedrige Reizschwelle und erlebt hohe Cortisol-Ausschüttungen, passt sich das System ihres Kindes an: Es wird vorbereitet auf eine Welt, in der jederzeit Gefahr drohen kann.
Wir können uns dieses System wie eine innere Alarmanlage vorstellen: Bei Menschen ohne Vorbelastung geht sie nur bei echter Gefahr los und fährt danach wieder herunter. Bei Traumalast ist das System deutlich empfindlicher eingestellt. Es reagiert schneller und heftiger. Rachel Yehuda, amerikanische Professorin für Psychiatrie und Neurowissenschaften, hat hierzu bahnbrechende Studien veröffentlicht, die detailliert erklären, wie sich das komplexe Zusammenspiel von Organen unter dem Einfluss eines Posttraumatischen Belastungssyndroms verändert.
Hier haben wir den dritten Faktor der Weitergabe: Bereits das Stressreaktionssystem des Ungeborenen wird durch das Erleben der Mutter kalibriert. Und dieser Prozess setzt sich nach der Geburt fort.
Wenn ein Neugeborenes das Gesicht seiner Mutter betrachtet, geschieht etwas Erstaunliches – nicht im Bewusstsein, das ist noch nicht weit genug entwickelt, sondern in der Gehirnstruktur. Schon in den ersten Lebenswochen ist das System der Spiegelneuronen aktiv: ein Netzwerk, das in den 1990er Jahren entdeckt wurde. Bestimmte Nervenzellen feuern nicht nur dann, wenn wir selbst etwas erleben, sondern auch dann, wenn wir beobachten, wie ein anderer Mensch etwas erlebt. Für das Gehirn des Kindes bedeutet das: Es simuliert den emotionalen Zustand der Mutter von innen. Es fühlt gewissermaßen mit, bevor es überhaupt verstehen kann, was Fühlen bedeutet.
Was der amerikanische Psychiater Allan Schore in Jahrzehnten neurobiologischer Forschung belegt hat, ist dabei besonders bedeutsam: Die rechte Gehirnhälfte des Kindes – zuständig für nonverbale, emotionale und körperbezogene Verarbeitung – reift in direkter Resonanz mit der rechten Gehirnhälfte der Bezugsperson. Blickkontakt, Klang der Stimme, Berührung, der Rhythmus, in dem jemand atmet, wenn er das Kind hält: All das ist neuronale Information, die auf das Nervensystem des Kindes wirkt.
Die Fragen, die das Kind dabei »beantwortet«: Wie gefährlich ist die Welt? Wie verlässlich sind andere Menschen? Wie viel Raum darf ich mit meinen Gefühlen einnehmen? Diese frühen Prägungen sind so fundamental, weil sie entstehen, bevor Sprache existiert, bevor das Kind ein Bewusstsein für sich selbst ausgebildet hat. Sie formen die Architektur, in der später alle anderen Erfahrungen empfangen werden.
Der Traumaforscher Bessel van der Kolk formuliert die Wirkung dieser frühen Erfahrungen eindrücklich: »Ob es uns gelingt, die Kunst der Selbstregulation zu meistern, hängt größtenteils davon ab, wie harmonisch unsere frühen Interaktionen mit unseren engsten Bezugspersonen waren. Kinder, die darauf vertrauen konnten, dass ihre Eltern ihnen Trost und Geborgenheit gaben und sie stärkten, haben ihr ganzes Leben lang einen wichtigen Vorteil – eine Art Puffer gegen das Schlimmste, womit das Schicksal sie konfrontieren kann.«
Auch das Gegenteil ist leider richtig: Bezugspersonen, die ihre eigenen Emotionen schlecht regulieren können, verpassen die Spiegelungsmomente beim Kind oder spiegeln verzerrt. Das Kind nimmt dann nicht eine stimmige Wahrnehmung in sich auf, sondern das emotionale Chaos des Gegenübers.
Ein weiterer entscheidender Aspekt ist die Art, wie wir von Geburt an Beziehung erleben. Der Entwicklungspsychologe Daniel Stern hat es »implicit relational knowing« genannt: ein tief im Gedächtnis verankertes Beziehungswissen, das nicht erzählt, sondern gelebt wird. Es entsteht in den ersten Lebensjahren durch tausende Momente der Interaktion: wie die Mutter uns hochhebt, wenn wir weinen; wie der Vater wegschaut, wenn Nähe zu viel wird; wie Trost riecht; wie Spannung sich anfühlt, bevor sie ausbricht. Ein Säugling ist komplett reizoffen, er nimmt so viel mehr wahr, als wir uns vorstellen können.
Und genau hier beginnt etwas, das vielen Menschen rätselhaft vorkommt: Dieses implizite Wissen wird weitergegeben allein durch die Art, wie eine Mutter, ein Vater mit dem eigenen Körper, der eigenen Geschichte, den eigenen unverarbeiteten Erfahrungen im Raum ist. Der englische Psychologe Peter Fonagy hat in einer Studie Verblüffendes gezeigt: Wenn Eltern vor der Geburt ihres Kindes das sogenannte Adult Attachment Interview absolvieren – ein Gespräch darüber, wie sie ihre eigene Kindheit erleben –, lässt sich mit einer Treffsicherheit von etwa 70 Prozent vorhersagen, welchen Bindungstyp das Kind später entwickeln wird.
Nicht die Ereignisse der Kindheit sind dabei entscheidend, sondern die Art, wie die Eltern über sie sprechen: stimmig oder fragmentiert, mit Zugang zu Gefühlen oder abgeschnitten davon. Das Kind erbt nicht die Vergangenheit seiner Eltern, es erbt deren Verhältnis zu ihr. Und dieses Verhältnis braucht keine Sprache, um sich mitzuteilen. Es spricht durch Blicke, durch Pausen, auch durch das, was nicht gesagt wird.
Und damit sind wir wieder bei der Dame aus meiner Lesung: dass ihr Vater ja nichts erzählt habe und es sie deshalb auch nicht beeinflussen konnte. Das Gegenteil ist richtig: Schweigen ist ein besonders machtvolles Moment in der transgenerationalen Weitergabe. Es schafft keinen unbelasteten Zustand, sondern eine spürbare Leerstelle.
Als Kinder registrieren wir die Spannung, die Brüche in der Erzählung und die unausgesprochenen Gefühle. Wir füllen diese Lücken mit eigenen Fantasien, Schuld- oder Bedrohungsgefühlen. Forschungen zu Familien, die Schlimmes erleiden mussten, zeigen, dass das konsequente Nicht-Benennen des Erlebten mit erhöhter Angst, Unsicherheit und Stresssensitivität in der nächsten Generation einhergeht.
Nicolas Abraham und Maria Torok haben dafür einen Begriff geprägt, der in der psychoanalytischen Traumaforschung einflussreich geworden ist: die Krypta – ein abgeschlossener innerer Raum, in dem das Unausgesprochene einer Generation eingemauert wird. Das Kind trägt dann etwas in sich, das nicht seine Erinnerung ist, und spürt dennoch dessen Gewicht. Sein Gehirn registriert präzise: Hier ist etwas. Und es ist gefährlich.
All das ist gut belegt, mit zahlreichen Studien. Aber es gibt auch Phänomene in der transgenerationalen Arbeit, für die die Wissenschaft bislang keine befriedigende Erklärung hat, die aber in der klinischen Praxis mit einer Hartnäckigkeit auftauchen, dass sie schwer zu ignorieren sind.
Das Bekannteste ist das Jahrestags-Phänomen: Menschen entwickeln Symptome, erleiden Unfälle, werden krank oder brechen psychisch zusammen exakt zu den Zeitpunkten, die mit traumatischen Ereignissen in der Eltern- oder Großelterngeneration zusammenfallen. Ein Sohn, der im selben Lebensalter in eine schwere Depression fällt, in dem sein Vater im Krieg schwer verletzt wurde. Eine Frau, die genau in dem Jahr, in dem ihre Mutter ein Kind verloren hat, selbst eine Fehlgeburt erleidet. Ivan Böszörményi-Nagy, Pionier der systemischen Familientherapie, hat dafür das Konzept der unsichtbaren Loyalitäten entwickelt: Nachkommen wiederholen unbewusst Schicksalsmuster ihrer Vorfahren, aus einer tief im Familiensystem verankerten Treue.
Noch rätselhafter ist ein Phänomen, das in der Traumaforschung immer wieder beschrieben wird: Träume von Nachgeborenen, in denen Szenen auftauchen, die der Träumende nicht erlebt hat, sehr wohl aber die Vorfahren. Die französische Therapeutin Anne Ancelin Schützenberger hat etliche dieser Geschichten dokumentiert und das Konzept des »Ahnensyndroms« entwickelt, methodisch angreifbar, aber als Phänomen konsistent.
Die Traumaforschung tastet sich hier vor: Könnte das implizite Gedächtnis auch szenische Informationen transportieren? Niemand weiß es. Aber diese Phänomene existieren. Sie tauchen in der Praxis mit einer Regelmäßigkeit auf, die seriöse Therapeut:innen nicht mehr wegdiskutieren. Sie erinnern uns daran, dass die Wissenschaft der menschlichen Erfahrung noch immer hinterherläuft. Und das ist keine Schwäche, sondern ein Anlass zu Demut. Und zur Neugier.
Obwohl das Phänomen der transgenerationalen Weitergabe in den Medien inzwischen ziemlich präsent ist, erlebe ich – und erleben auch andere – immer wieder große Skepsis, ja mitunter aggressive Abwehr. Das ist kein Zufall. Fünf Probleme zeigen sich:
Der Gedanke, dass wir Gefühle und Reaktionen tragen, die nicht aus unserem eigenen Leben stammen, erschüttert ein Selbstbild, das für die meisten Menschen in westlichen Gesellschaften fundamental ist, das Bild des selbstbestimmten Individuums. Die Vorstellung, wesentliche Teile der Emotionen aus einer nie gelebten Geschichte zu erben, greift direkt in das Gefühl von Autonomie im eigenen Leben ein.
Was übertragen wird, ist abseits der Sprache, abseits des bewussten Erinnerns. Das macht es für das rational-sprachliche Gehirn nicht greifbar. Weil unsere Kultur Beweise vor allem in Form von Geschichten kennt – das ist passiert, deshalb bin ich so –, wirkt ein Mechanismus ohne Geschichte vage, fast mystisch oder gar esoterisch. Was man nicht erzählen kann, zweifelt man verständlicherweise leichter an.
Wenn ich anerkenne, dass mir meine Eltern etwas übertragen haben, das ich lieber nicht geerbt hätte, riskiere ich, sie als Verursacher meines Leidens zu sehen. Für viele ist das emotional schwer tragbar. Der Zweifel am Mechanismus ist hier eigentlich eine Form von Schutz,– ein unbewusstes Schützenwollen derer, die man liebt.
Viele befürchten, dass der Mechanismus sie geradezu umklammert hält: Wenn mein Nervensystem so grundlegend geprägt wurde – was bleibt dann von meiner Handlungsfähigkeit? Dieses Missverständnis speist sich aus einem Entweder-oder-Denken: entweder Prägung oder Freiheit. Was dabei übersehen wird: Die Forschung beschreibt keine Festlegung, sondern eine Disposition, einen Startpunkt. Keinen Endpunkt.
Wenn wir akzeptieren, dass vieles so früh geprägt wurde, so tief verankert, dann könnte man meinen, wir müssten vor der Wucht dieser Erkenntnisse resignieren. Das freilich wäre das größte Missverständnis.
Dieselbe Wissenschaft, die uns zeigt, wie tiefgreifend transgenerationale Prägungen wirken, zeigt uns auch etwas anderes: Das Gehirn bleibt ein Leben lang formbar. Der Begriff dafür: Neuroplastizität. Was in Beziehung geformt wurde, kann in Beziehung verändert werden – das ist der Kern dessen, was Peter Fonagy beschreibt: die Fähigkeit, die eigenen emotionalen Muster von außen zu betrachten, ihnen einen Namen zu geben, ihre Herkunft zu verstehen. Nicht um die Vergangenheit zu löschen, sondern um aus einem unbewussten Muster eine bewusste Entscheidung zu machen. Hier entstehen Freiheit und Selbstwirksamkeit.
Rachel Yehuda hat gezeigt, dass epigenetische Markierungen nicht von Dauer sein müssen – Erfahrungen können sie setzen, andere Erfahrungen können sie verändern. Vielleicht ist das die wichtigste Botschaft der gesamten Forschung zur transgenerationalen Weitergabe: Wir sind nicht Opfer unserer Herkunft. Wir sind Nachgeborene, mit allem, was das bedeutet, dem Schweren wie dem Kostbaren. Aber wir haben etwas, das unsere Vorfahren nicht hatten: das Wissen darum.
Und dieses Wissen ist der erste Schritt aus einer Geschichte, die nicht mit uns begonnen hat, aber mit uns eine neue Richtung nehmen kann. Was es bedeutet, diese Gefühlserbschaft vollständig zu verstehen und als Grundlage für Heilung zu nutzen, erkläre ich ausführlich in meinem Grundlagentext: »Wir sind alle Gefühlserben«

Schwarzes Schaf oder Sündenbock der Familie? Wie aus Familienrollen ein Gefühlserbe wird – und wie ein erster Schritt heraus gelingt.

Warum dein inneres Alarmsystem ständig anspringt – Ursachen, transgenerationale Wurzeln und drei Wege zurück in die innere Ruhe.

Validieren ist der Schlüssel zu echten Beziehungen – und doch fällt es vielen von uns schwer. Wie’s trotzdem gelingt.